Über mich

Mein Name ist Ralph und ich komme aus einer Kleinstadt in Niedersachsen, genauer aus Emden. Studiert habe ich Maschinenbau und Design, habe also mit wirtschaftlichen Themen von Seiten meiner Ausbildung und meines Berufes wenig Kontakt gehabt.

Wie kam ich überhaupt zur Börse?

Früh habe ich einige Bücher zu diesem Thema gelesen, eventuell sagt dir der Name Markus Frick etwas, der mit seinen Büchern und Videos  zum Thema „Wie man an der Börse schnell reich wird“ bekannt geworden ist. Der damalige Bäckermeister hat es so einfach in seinen Büchern geschrieben, dass es jeder kann, ohne große Mühe und Vorkenntnisse an der Börse die großen Gewinne einzufahren. Doch ganz so einfach ist es für mich dann doch nicht gewesen, nachdem ich meine erste Aktie gekauft hatte.

Die erste Aktie im Jahr 2008

Meine erste Aktie habe ich im Jahr 2008 gekauft, es waren die Titel von RWE, dem Energiekonzern aus dem DAX. Ich hatte mir die Zeitschrift der Aktionär geholt, schnell überflogen und am Ende gesehen, dass diese Aktie mit 5 Sternen bewertet wurde, also musste die Aktie steigen 🙂 Nach einer Haltezeit von wenigen Monaten habe ich die Aktie ohne Grund mit einem kleinen Gewinn wieder verkauft, ab diesem Zeitpunkt war ich mit dem Virus Börse infiziert.

Weitere Aktien sind in mein Depot gewandert und haben dieses auch relativ schnell wieder verlassen. Ich war zu Beginn meiner Zeit an der Börse also eher als Spekulant unterwegs und kannte noch nicht die Vorzüge des langfristigen investierens á la Buy and Hold.

Nach der Aktie kam das CFD Trading

Nach einigen Versuchen einfach mal Aktien zu kaufen, abwarten und mit Gewinn wieder zu verkaufen (so war es leider nicht) bin ich auf das Thema Trading, genauer CFD-Trading und Technische Analyse gestoßen. Nachdem ich mich in diese Thematik eingearbeitet hatte, habe ich sehr schnell mit hohen Hebeln an der Börse gezockt.

Schnell habe ich aber gemerkt, dass man hierdurch kein passives Einkommen erzielen kann, also Einkommen für das man nicht mehr aktiv arbeiten muss. Beim Spekulieren, also dem aktiven Handel an der Börse muss man immer aktiv werden um Geld zu verdienen. Ich kannte im Jahr 2011 leider den Unterschied zwischen dem Investieren und Spekulieren nicht, welcher meiner heutigen Einschätzung elementar wichtig für den langfristigen Erfolg an der Börse ist.

Vom Spekulant zum Investor

Im Jahr 2015 nach vielen probieren an der Börse, vom kurzfristigen Handel mit Einzeltiteln, Optionsscheinen, Knock-Out Zertifikaten, CFD´s bis hin zu Binären Optionen habe ich eine Entscheidung getroffen, die ich bis heute nicht bereut habe. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Buy and Hold und der Dividendenwachstumsstrategie für die Börse auseinandergesetzt. Also kaufte ich im Jahr 2015 meinen erste Aktie nach der neuen Strategie, den Medizintechnik Wert BectonDickinson.

Die Aktie Becton Dickinson habe ich bis heute im Depot und werde sie auch nicht wieder hergeben. So baue ich also seit dem Jahr 2015 regelmäßig mein Depot weiter aus und kaufe kontinuierlich neue Aktien in das Depot und stocke alte Positionen auf, um kontinuierlich Rückflüsse in Form von Dividenden zu erhalten.

Eine weitere Anlageklasse kommt hinzu

Im Jahr 2016 habe ich meinen ersten Job nach dem Studium angefangen und nachdem ich drei Gehaltszettel vorweisen konnte, habe ich meine erste Wohnung zum Eigennutz gekauft. Am Ende des Jahres 2016 kam auch noch eine weitere Immobilie, ein Mehrfamilienhaus hinzu. Nun kombiniere ich also nach meiner Philosophie zum Investieren diese beiden Anlageklassen miteinander. Mittlerweile habe ich meine Strategie für die Börse und für die Immobilien gefunden und kann hier sehr einfach und auch ohne große Emotionen die Einsätze / das Kapital erhöhen, da ich von meinem Ansatz überzeugt bin.

Der Beweggrund für den Blog Finance-Engineer

Ich möchte über diese Plattform den Kontakt zu anderen Investoren herstellen, damit man sich über bestimmte Investitionen austauschen kann und auch durch einen anderen Blick auf den Immobilien- und Aktienmarkt hinweise bekommt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die finanzielle Bildung, die in unserem Schulsystem deutlich zu kurz kommt, was man sehr schnell merkt, wenn man sich mit der Literatur zum diesem Thema auseinandersetzt. Vor allem durch die Bücher „Rich dad poor dad“ von Robert Kiyosaki und „Warum ihr schuftet und wir reich werden“ von Gerald Hörhan bin ich aufgewacht und habe mich dem Thema finanzielle Intelligenz intensiv beschäftigt.

Sehr schade und auch traurig finde ich es, wenn Leute 8 Stunden am Tag, 5 – 6 Tage die Woche für ihr Geld arbeiten und dann einem Bankberater bzw. Versicherungskaufmann ihr Geld geben und sagen „Hier mach mal bitte was schönes damit„. Ich komme nicht aus dem Bereich Finanzen, sondern wie oben angemerkt bin ich Ingenieur, habe also beruflich nichts mit dem Bereich Kapitalanlagen zu tun, ich möchte dir hier aber zeigen, dass man auch als Fachfremder mit ein wenig Aufwand sein Geld selbst anlegen kann, getreu nach dem Motto von Ferdinand Piech;

„Techniker können genauso gut rechnen wie Kaufleute und sie beherrschen die Technik. Umgekehrt geht das nicht.“   FERDINAND PIECH

 

Viel Spaß und Erfolg auf dem Weg zur finanziellen Intelligenz.